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2016 Kallstadter Kobnert
Portugieser Rotwein

Qualitätswein b. A. halbtrocken

Milde Säure, mit dezenten Aromen von Beerenfrüchten, verbunden mit einer leuchtenden Farbe.
Empfehlung: Zu Pasta, Lende und Meeresfrüchten
A: 11,0 %vol. RS: 12,6 g/l S: 4,5 g/l


Art.-Nr.: 203 | Inhalt: 1 Liter
*Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | Grundpreis: 4,00 €/Liter
Sofort lieferbar | Lieferzeit 3 - 5 Werktage
Rebsorte

Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen liegt der Ursprung des Blauen Portugiesers im heutigen Nordost-Slowenien. Der Portugieser ist über Österreich (18. Jahrhundert) nach Deutschland (19. Jahrhundert) gekommen. Johann Philipp Bronner übernahm die Erhaltungszüchtung des Portugiesers, dessen Ursprung in Österreich-Ungarn vermutet wird. Schon im 19. Jahrhundert verdrängte die Sorte viele alte Rebbestände. Blaue Zimmettraube und Grüner Silvaner sind nach jüngsten Erkentnissen des Julius-Kühn-Instituts die Eltern vom Blauen Portugieser. Ein Großelternteil ist der Blaue Gänsfüßer.

Die Sorte stellt geringe Boden- und Lagenansprüche, ist allerdings weniger für feuchte und schwere Böden geeignet. Auch mit nährstoffarmen Sandböden kommen die Reben gut zurecht. Treten keine Schäden durch Winterfröste ein, gilt der Portugieser als wüchsig und ertragssicher. Die Trauben reifen früh und können als Qualitätswein mitunter schon in der ersten Septemberhälfte geerntet werden.


Weinlage

Die größte Weinlage von Kallstadt ist der "Kallstadter Kobnert". Vor rund 800 Jahren taucht diese Weinlage als "Coppenhart" in den damaligen Steuerakten auf. Was wären wir nur ohne das Finanzamt ...


Der Jahrgang

Es kommt oft anders, als man denkt. Dieses Sprichwort stimmt für den letztendlich sehr guten 2016er Jahrgang in der Pfalz in besonderem Maße. Denn im verregneten Frühjahr hatte es noch ganz anders ausgesehen. So viel Regen in einem Mai und Juni hatten selbst altgediente Winzer noch nicht erlebt. Entsprechend erheblich war der Druck durch Befall mit Falschem Mehltau, teilweise wurden die Blütenstände völlig zerstört. Einige Betriebe, insbesondere Öko-Erzeuger, mussten sich in manchen Weinbergen auf teils drastische Ertragsausfälle einstellen. Doch dann kamen ein warmer Juli und ein sonniger, trockener Spätsommer, der in einen BilderbuchAltweibersommer im September mündete. Die Hauptlese, die in der dritten Septemberwoche einsetzte, verlief ausgesprochen entspannt. Bis in den November wurden kerngesunde, perfekt ausgereifte Trauben eingebracht. Besonders die Bukettsorten wie Sauvignon Blanc, Scheurebe und Muskateller zeigten sich als Jungweine sehr aromatisch und ausgewogen. Aber auch die Burgundersorten und der Riesling profitierten von der Witterung. Damit fällt der Jahrgang nach Meinung der Experten sehr typisch für die Pfalz aus: fruchtbetont, elegant, frisch und moderat im Alkoholgehalt. Es wird auch gute edelsüße Weine geben und die Hoffnung auf Eisweine besteht ebenfalls noch. Die Erntemenge lag nur leicht unter dem langjährigen Mittel von rund 2,2 Millionen Hektoliter. Fazit des Pfalzwein-Vorsitzenden Ökonomierat Edwin Schrank: „Noch nie hat ein Weinjahrgang die Winzer so positiv überrascht wie dieser!“


Details
Alkohol11,0 %vol.
Restsüße12,6 g/l
Säure4,5 g/l
Inhalt pro Flasche1 Liter
Hinweis auf Allergeneenthält Sulfite