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2015 Pfalz
Spätburgunder Rotwein EDITION

Qualitätswein b. A trocken

Er zeigt sich im Glas in einem glänzenden rubinrot. Zuerst strömen kräftige Räucher-Aromen, wie von Speck oder Schokolade in die Nase, welche abgelöst werden von einer würzigen Komponente wie schwarzer Pfeffer, Wacholder und einem Anklang von Nelke. Aromatische Komponenten von Liebstöckel und Pflaumenmus runden das Bukett ab. Beim ersten Eindruck schmeckt man eine kühle, kräftige Säure, die dann abwechselnd mit leicht adstringierenden Tanninen auftritt. Das schön eingebundene Holz ergibt im Mund ein anschmiegsames, samtiges Gefühl. Ein Wein der weich und sehr gefällig im Abgang auftritt.
Empfehlung: Ideal zum Kaminabend, zu Wildgerichten, Braten oder auch zu einem warmen Schokoladen-Küchlein mit flüssigem Kern
A: 14,0 %vol. RS: 0,2 g/l S: 5,6 g/l


Art.-Nr.: 214 | Inhalt: 0.75 Liter
*Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | Grundpreis: 14,00 €/Liter
Sofort lieferbar | Lieferzeit 3 - 5 Werktage
Rebsorte

Die Rebsorte Spätburgunder oder Pinot Noir zählt zur Burgunderfamilie. Diese gehört wohl zu den frühesten aus den Wildreben im westlichen Mitteleuropa ausgelesenen Sorten. Karl der Dicke brachte die Sorte 884 an den Bodensee. Im 13. Jahrhundert wurde sie im Rheingau gepflanzt. Im 16. Jahrhundert stand sie vermutlich auch in der Pfalz. Im 18. Jahrhundert soll die Sorte aus dem Burgund an die Ahr gebracht worden sein. Einen Aufschwung erfuhr die Sorte vor 150 Jahren mit der Ausweitung der Sektproduktion, für die man reine Burgunderweinberge anpflanzte. Als Synonyme werden die Begriffe "Pinot Noir" und in Teilen Badens "Klevner" benutzt.

Die edle und sehr alte Sorte verlangt viel Sorgfalt und stellt hohe Ansprüche an Klima und Boden. Am besten gedeiht sie in sogenannten Rieslinglagen, also besten Lagen. Sind die Wuchsbedingungen gut, läuft sie zur Hochform auf und lohnt die Mühe mit den schönsten Rotweinen der Welt.


Der Jahrgang

Schon als die Reben im April austrieben, war es in der Pfalz überdurchschnittlich trocken. Es fielen in diesem Monat 46 Prozent weniger Regen als im langjährigen Mittel, im Mai gar 60 Prozent. Den ganzen Sommer über blieb es trocken, und im Juli und August wurde es extrem heiß. Doch der einsetzende Regen und die damit verbundene Abkühlung Ende August kamen gerade recht, um ausufernden Trockenstress und überhöhte Mostgewichte zu verhindern. Die Trauben hingen reif und gesund an den Stöcken und erlaubten eine frühe, nicht hektische, aber doch zügige Lese. Alles in allem hervorragende Bedingungen, die zu schönen Erwartungen Anlass geben. Den roten Sorten gefiel die trockene Hitze besonders gut, was sie mit Fülle und Raffinesse zeigen. Die Süßweine gerieten sehr üppig, und Rieslinge, Burgunder und Co. warten mit einer tollen Säurebalance und eleganter, schmelziger Frucht auf. Die aromatischen Sorten wie Gewürztraminer, Scheurebe und Sauvignon Blanc haben bei diesen Witterungsbedingungen ihr ganzes Entwicklungspotenzial entfaltet. Die Erntemenge lag in der Pfalz mit rund 2,2 Millionen Hektolitern etwa ein Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Auf sandigen Böden fiel sie geringer aus als auf anderen Untergründen, in denen die Reben besonders tief wurzeln und so noch an Wasserreserven kamen.


Details
Alkohol14,0 %vol.
Restsüße0,2 g/l
Säure5,6 g/l
Inhalt pro Flasche0,75 Liter
Hinweis auf Allergeneenthält Sulfite